Kapitel 12: Modifikationen und Besuch

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Am nächsten Morgen treffen Jakob und ich uns in der Werkstatt, wo schon ein Fernrohrroboter bereitsteht, damit wir ihn modifizieren können.
Wir besorgen uns Hartschaumplatten und schneiden sie zurecht, damit wir sie um die Arme und Beine des Fernrohrroboters wickeln können, wofür sie gerade noch weich genug sind.
Befestigen tun wir sie zuerst temporär mit doppelseitigem Klebeband.
Am Torso bringen wir vorne, hinten sowie an den Seiten zurechtgeschnittene Platten an, lassen aber Aussparungen, damit die Wartungsklappe am Rücken noch funktionstüchtig bleibt.
Den Kopf müssen wir nicht anpassen, da er nichts berühren muss, um etwas zu steuern.  

Daher, dass wir keinen Maschinentaucher- oder Einmannpanzerprototypen mehr haben, mit dem wir ausprobieren könnten, ob alles funktioniert, können wir nur die Maße nehmen und in den Bauplänen nachsehen, ob alles passt, was es sollte.
Wir testen mit dem eingebauten Testprotokoll auch die Funktionsfähigkeit des Fernrohrroboters und stellen fest, dass wir die Kanten der Platten an Armen und Beinen abrunden müssen, damit sie nicht die Bewegung unnötig einschränken.
Nachdem wir das getan haben, lassen wir das Testprotokoll noch einmal durchlaufen und stellen keine weiteren Mängel fest.
Da alles funktioniert, können wir die Platten nun mit einem Spezialkleber befestigen.

Danach ist es wieder an der Zeit, Herrn Blanché darüber zu informieren, dass der Auftrag erledigt und bereit für die Abnahme ist.
Nachdem wir die Nachricht dafür abschicken, bekommen wir jedoch lediglich sofort eine Nachricht, die besagt, dass er zur Zeit nicht im Innovationskomplex ist.
Die Nachricht ist außerdem mit einer Markierung versehen, dass sie automatisch gesendet wurde.
Nach einer kurzen Diskussion mit Jakob darüber, was wir tun sollen, weil wir uns beide unsicher sind, ob es sich bei diesem Auftrag noch um ein geheimes Projekt handelt, entscheiden wir uns dazu, lieber den Fehler darin zu begehen, zu eifrig zu sein, anstatt faul zu wirken.
Deshalb entschieden wir uns dazu, stattdessen Herrn Hofmann zu informieren.
Nachdem wir das getan haben, meldet er sich nach ein paar Minuten und schreibt uns, dass er in einer Viertelstunde bei uns sein wird.
Diese Viertelstunde warten wir geduldig ab und als Herr Hofmann kommt, wirkt er etwas genervt.
Wir erklären ihm die Situation und er bittet uns, noch einmal das Testprotokoll laufen zu lassen und überprüft selbst noch einmal die Maße und vergleicht sie mit den Maximalmaßen auf den Bauplänen.
Nachdem er festgestellt hat, dass alles passt, was wir ihm auch schon gesagt hatten, weist er uns an die Baupläne hochzuladen und danach Feierabend zu machen.
Er begründe es damit, dass er uns keine neuen Aufträge geben kann, weil wir nicht mehr seiner Verwaltung unterstehen, sondern der von Herrn Blanché und weil dieser nicht da ist, dürfen wir schon verfrüht Feierabend machen.

Das Hochladen geht aufgrund der guten Netzwerkinfrastruktur der Firma und den internen Server sehr schnell.
Danach geht Jakob in seine Wohnung, um irgendetwas zu tun, was er mir nicht sagt, wahrscheinlich auch, weil ich ihn nicht frage.
Ich begleite ihn bis zur Wohnungstür und begebe mich dann in meine Wohnung.
Allerdings nur kurz, um meinen Autoschlüssel zu holen, denn ich habe mich spontan dazu entschieden, bei meinen Großeltern väterlicherseits einen Überraschungsbesuch zu machen, weil es noch relativ früh am Tag ist.
Also setze ich mich in mein Auto und fahre zu ihnen, auch wenn ich zwischenzeitlich überlege, ob das eine gute Idee ist, weil ich nicht einmal weiß, ob sie zu Hause sind.
Aber als ich dort ankomme und klingel, öffnet mein Großvater mir die Tür.
Von daher waren meine Sorgen letztendlich doch unnötig.
Ich konnte sie, seitdem ich meine Arbeit bei Automated Innovations angetreten habe, noch nicht besuchen und habe aus irgendwelchen Gründen auch nicht daran gedacht, sie anzurufen, weshalb ich ihnen jetzt erst einmal von allem erzähle, wovon ich ihnen berichten kann und sie sagen mir einerseits, wie stolz sie auf mich sind und berichten ihrerseits, was alles unter anderem in der Familie passiert ist, z. B. hatte mein Onkel einen weiteren Bandscheibenvorfall.
Als es Abend wird, muss ich mich jedoch wieder auf den Weg zurück machen.
Nachdem ich wieder beim Innovationskomplex ankomme, begebe ich mich direkt in meine Wohnung und lege mich schlafen.

Über Feedback, wie was ist noch zu verbessern oder was ist schon gut, würde ich mich freuen.
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